Zahl der tödlichen Unfälle in Österreich sinkt

Österreichs Straßen werden sicherer – Das ist auf Fall das Ergebnis einer neuen Statistik des Verkehrsclub Österreich (VCÖ). So sind zwischen Januar und Juni dieses Jahres 241 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das sind 46 weniger als im selben Zeitraum 2009. Damit ist die Zahl der tödlich Verunglückten auf ganz Österreich bezogen um 16 Prozent gesunken. Den stärksten Rückgang wurde dabei im Burgenland verzeichnet, wo sie die Zahl der Verkehrstoten mit minus 54 Prozent mehr als halbierte. „Seit Bestehen der Unfallstatistik war die Zahl der Verkehrstoten noch nie so niedrig wie heuer.“, erklärt VCÖ-Experte Martin Blum. „Die Richtung stimmt.“

Weniger tödliche Zweiradunfälle

Wichtig ist dem Verkehrsclub auch der Hinweis, dass am meisten die tödlichen Zweiradunfälle zurückgegangen sind. So gebe es 58 Prozent weniger tödliche Mopedunfälle, 28 Prozent weniger tödliche Radunfälle sowie um 27 Prozent weniger tödlich verunglückte Motorradfahrer. Gründe dafür seien etwa das schlechtere Wetter in den vergangenen Monaten, als nur wenige gefahren sind, als auch verschiedene Infrastrukturmaßnahmen. So haben beispielsweise neue Radwege entlang von Freilandstraßen die Sicherheit von Radfahrern erhöht.

Es ist jedoch immer noch Arbeit zu tun. „Der internationale Vergleich zeigt aber, dass die Verkehrssicherheit in Österreich noch deutlich erhöht werden kann“, sagt Blum. Deshalb fordert der VCÖ Aktionen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. So sollen etwa Raserei und Telefonieren am Steuer in das Vormerksystem aufgenommen werden und eine Bewusstseinskampagne für mehr Rücksichtnahme im Verkehr durchgeführt werden.

Mehr Informationen zum Autofahren in Österreich gibt es auf der Seite des Verkehrsclubs Österreich im Internet unter www.vcoe.at.

Weitere Beiträge

Schlagworte

, , ,