Wien: Ergebnis der Volksbefragung 2010 steht fest

Das vorläufige Endergebnis der Wiener Volksbefragung 2010 ist ausgezählt. Dabei bringen die neuen Auswertungen keine nennenswerten Änderungen zu dem letzten bekannten Auszählungsstand. Die Wählerinnen und Wähler stimmten so mit großer Mehrheit für die Einführung eines „Führerscheins“ für Kampfhunde (88,23 Prozent), für die Wiedereinführung der Hausmeister (81,67 Prozent), für ein weitreichendes Ganztagsschulangebot (73,54 Prozent) und für den Nachtbetrieb der U-Bahn am Wochenende (53,98 Prozent). Die City-Maut wurde hingegen von 74,85 Prozent der Bürgerinnen und Bürger abgelehnt.

Nur knapp 36 Prozent haben gewählt

Bei der ersten Volksbefragung in Wien seit dem Jahre 1991 hat von den 1,144.877 Millionen Wahlberechtigten nur ein Anteil von 35,9 Prozent eine Stimme abgegeben. Gewählt haben also 411.017 Personen. Dabei wurde vor allem per Brief gewählt, so entschlossen sich 93,7 Prozent für diese Option. Nur 25.926 Personen gaben ihre Stimme persönlich in einem der 112 Annahmestellen ab. Es fiel auf, dass eine relativ hohe Zahl der Wahlscheine nicht gewertet werden konnte. So scheiterten insgesamt 40.409 Wahlzetteln an Formalkriterien wie etwa einer Unterschrift der eidesstattlichen Versicherung.

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