Weniger Weinverkauf in Gastronomie – Exporte steigen

Silvester steht vor der Türe und auch wenn traditionell die Sektkorken knallen und mit Wein auf das neue Jahr angestoßen wird, haben Österreicher doch im Durchschnitt mit 2,4 Millionen Hektolitern weniger Rebensaft getrunken als im Vorjahr. „Die Wirtschaftskrise hat die Gastronomie stärker getroffen“, sagt Willi Klinger, Geschäftsführer der österreichischen Weinmarketinggesellschaft (ÖWM).

Auch wird der Wein vermehrt zu Hause und nicht in der Gastronomie getrunken. Dabei greifen Österreicher im Supermarkt und Weinhandel verstärkt zu lokalen Weinen. So stieg der Marktanteil wertmäßig zwischen 2000 und 2009 von 51 auf 65 Prozent. Außerdem wurden in diesem Jahr in Supermärkten mengenmäßig erstmals mehr heimische als ausländische Rotweine verkauft, lässt die ÖWM verlauten.

International beliebt

Dabei erfreuen sich österreichische Weine auch international wachsender Beliebtheit. Besonders in Deutschland und der Schweiz. So gebe es mengenmäßig ein Exportplus von insgesamt acht Prozent auf 65 Millionen Liter. Grund für den Zuwachs sind vor allem Fassweinexporte, die um 24,6 Prozent gesteigert wurden. Die Exporte liegen mit 112 Millionen Euro 0,8 Prozent unter dem Vorjahreswert.

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