UNO-Studie: Lebensqualität in Österreich weiter verbessert

Die Lebensqualität in Österreich zählt weiter zu den höchsten der Welt. Dies geht aus dem aktuellen Jahresbereicht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) hervor. So liegt Österreich auf Platz 14 von 182 des diesjährigen HDI (Human Development Index – Index der menschlichen Entwicklung). Im Vergleich zum vorherigen Report hat sich der Rang um eine Stufe verbessert.

Lebensqualität noch vor Deutschland

Mit Platz 14 liegt die Lebensqualität in der Alpenrepublik damit noch vor anderen europäischen Ländern wie Großbritannien (21), Deutschland (22) und Italien (18). Die höchste Lebensqualität gibt es der Studie nach in Norwegen, gefolgt von Australien, Island und Kanada. Den größten Sprung nach vorne machte China mit sieben Plätzen von 99 auf 92 gefolgt von einer Verbesserung von jeweils fünf Plätzen für Kolumbien (82 auf 77) und Peru (83 auf 78). Die Schlusslichter der Rangfolge sind Sierra Leone (180), Afghanistan (181) und Niger (182).

Der HDI misst das allgemeine Niveau der menschlichen Entwicklung in ausgewählten Ländern. Dabei bedient sich die Studie einem Modell aus drei Faktoren: der allgemeinen Lebenserwartung, dem Bildungsgrad sowie der Kaufkraft der Einwohner. Die aktuelle Untersuchung stützt sich auf Daten von 2007 und berücksichtigt nicht die Effekte der globalen Wirtschaftskrise. Sie wird für viele Länder einen massiven Einfluss auf den Index haben, so die Erwartungen der Wissenschaftler.

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