Kunst und Kino gehen in Wien Hand in Hand

Wieder einmal beweist sich Wien als nicht nur die politische Hauptstadt Österreichs, sondern auch als eine der kulturellen Hochburgen des Landes. Davon können sich Filmfreunde am nächsten Donnerstag, 15. April, selber überzeugen. Dann ist es nämlich soweit: Der Vorhang des fullframe-Festivals öffnet sich für die interessierten Zuschauer im Wiener Gartenbaukino.

Bereits zum fünften Mal zeigt das Festival Experimental- und Avantgardefilme für einen Abend auf der 120 Quadratmeter großen Leinwand des Kinos. Dies ist zwar nicht zwingend notwendig, gibt jedoch manchen Projekten besondere Kraft: “Kino muss nicht ins Kino, doch es gibt künstlerische Arbeiten, die durch den konzentrierten Blick und die Projektionsgröße an Kraft gewinnen”, erklären die Veranstalter.

Bei der Auswahl der Künstler wird dabei eine gesunde Mischung aus Newcomern und bereits etablierten Filmkunstschaffenden präsentiert. Zu sehen sind unter anderem Projekte von Gerda Lampalzer, Gustav Deutsch, Bernd Oppl, Susanne Schuda und Gerald Zahn. Außerdem wird Künstler Julian Rosenfeld seinen Film „Lonely Planet“ zum ersten Mal einem österreichischen Publikum vorstellen. Live-Performances und Projektionen von Ulla Rauter (Glissando) und freyer/luftensteiner runden das Programm ab.

Die Filme beginnen um 20:30 Uhr. Tickets können an der normalen Kinokasse erworben werden und kosten sechs Euro.

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