Graz: Filmfest Diagonale im März

Die Steiermark wird ihrem Ruf als Kulturmetropole für Cineasten und Filmschaffende gerecht: So präsentiert sich Graz mit dem Filmfest Diagonale auch in diesem Jahr als ein Zentrum der Kunst und Kultur Österreichs. Das Film-Festival öffnet am 16. März seine Tore, bis am 21. März der letzte Vorhang für dieses Jahr fällt.

Für die diesjährige Diagonale wurden rund 500 filmische Arbeiten eingereicht, aus denen vorab eine Auswahl getroffen wurde. So werden die besten Spiel- und Dokumentarfilme sowie Kurz-, Animations- und Experimentalproduktionen präsentiert. Dabei sind auch ein Großteil der Regisseurinnen und Regisseure anwesend, um ihre Kunstwerke persönlich dem Publikum vorzustellen. Dies soll nach Meinung der Organisatoren neben Austausch und Debatten auch der Vernetzung der Filmschaffenden dienen. Viele der Filme feiern in Graz sogar ihre Weltpremiere oder zumindest ihre österreichische Erstaufführung.

Der Kameramörder eröffnet Filmfestspiele

Eröffnet wird die Diagonale mit „Der Kameramörder“ des Wiener Regisseurs Robert A. Pejo. Einer der Höhepunkte des Filmfestes ist eine „Personale“, die dem Dokumentaristen Peter Schreiner gewidmet ist. Darin wird durch seine aktuellen und früheren Produktionen sein Werk einem breiten Publikum vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit des Wiener Kameramanns Günther Krampf in der Reihe „FilmExil“. Er arbeitete in seiner Karriere bereits mit legendären Filmgrößen wie etwa Alfred Hitchcock oder Georg Wilhelm Pabst zusammen.

Ausgefüllt wird das Programm der Diagonale mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Dabei gibt es etwa Workshops, Diskussionen und Ausstellungen. Weitere Informationen zur Diagonale 2010 in Graz gibt es im Internet unter www.diagonale.at.

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