Drei Grammys für Österreich

Die Grammys für 2010 sind verliehen worden: Drei der begehrten Musikpreise gehen dabei auch über den Atlantik nach Österreich. Die kompletten Ergebnisse inklusive aller nominierten Künstler können auf der Internet-Seite der Grammy-Awards abgerufen werden.

Den Grammy in der Kategorie „Best Contemporary Jazz Album“ (Bestes zeitgenössisches Jazz-Album) erhielt der in Wien geborene Jazz-Pianist Joe Zawinul für sein Album „75“. Der Musiker verstarb 2007 und galt schon seit Lebzeiten als wahre Jazz-Legende. Berühmt wurde er unter anderem für seine Teilnahme an Miles Davis’ epochalem Werk „Bitches Brew“, Cannonball Adderleys „Mery, Mercy, Mercy!“ sowie für seine Band Weather Report. Mit ihr prägte er auch grundlegend die Stilrichtung des Fusion Rock. Für den Preis stach er Stefon Harris & Blackout, Julian Lage, Philippe Saisse und Mike Stern aus.

Österreichisches Design ausgezeichnet

Für die Gestaltung der Box von David Byrnes und Brian Enos „Everything That Happens Will Happen Today“ erhielt der aus Voralberg stammende Designer Stefan Sagmeister den Grammy in der Kategorie „Best Recording Package“. Die Verpackung brachte ihm auch eine weitere Nominierung in der Kategorie „Best Boxed Or Special Limited Edition Package“ ein, wofür er aber keinen zweiten Grammy erhielt.

Eine besondere Ehrung gab es für das österreichische Akustikunternehmen AKG. Die Firma erhielt einen Spezial-Grammy, den „Technical Grammy Award 2010“.

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