Ausbau der Ökosteuer in Österreich geplant

Bei ihrer Tagung „ÖKO_logisch_STEUERN“ in Wien stellen das Ökobüro und das Ökosoziale Forum ein Modell für eine „umfassende ökologische Steuerreform“ in Österreich vor. Konkret werden bei einer solchen umweltschädliche Subventionen ab- und die Erhebung von Ökosteuern ausgebaut. Ziel sei es zum einen die CO2-Emissionen zu senken und auf der anderen Seite neue Arbeitsplätze zu schaffen und allgemein die österreichische Wirtschaft anzukurbeln.

Verdoppelung der Einnahmen aus Ökosteuer

Unter anderem sehen die Pläne der Steuerreform eine Verringerung der Dienstwagensubventionierung sowie die Anhebung der Mineralölsteuer auf Diesel- und Benzinkraftstoff vor. Insgesamt könnten die Einnahmen aus Umweltsteuern so auf bis zu 15 Mrd. jährlich steigen- das ist fast das Doppelte der bisherigen 7 Mrd. Die gewonnenen Einnahmen sollen zum einen in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und zum anderen in die thermische Sanierung von Wohnungen investiert werden. Weiterhin soll ein Großteil der Einnahmen  in die Entlastung von Einkommen fließen.

Nordische Länder sind Vorbild

Vorbild für die österreichische Streuerreform sind nordische Länder wie Dänemark, Finnland oder Schweden, die in den letzten 20 Jahren sowohl auf wirtschaftlicher wie auch auf ökologischer Ebene von einem Ausbau der Umweltsteuer erheblich profitieren konnten.

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